Seit KI immer stärker in kreative Prozesse eingreift, wird oft über ihre Geschwindigkeit, ihre Präzision und ihre Produktivität gesprochen. Was dabei erstaunlich selten erwähnt wird, ist der Kern jeder guten Markenarbeit: Emotion.
Emotion ist nicht das Beiwerk. Sie ist die Basis. Und genau deshalb bleibt sie der wichtigste Unterschied zwischen dem, was Menschen schaffen, und dem, was Maschinen erzeugen.
Maschinen simulieren Gefühle. Menschen empfinden sie. Eine KI kann Bilder erzeugen, die emotional wirken sollen. Sie kann Muster analysieren, die typischerweise mit Freude, Trauer oder Spannung verknüpft sind. Doch was sie produziert, ist eine Nachahmung. Eine Oberfläche. Emotion entsteht erst, wenn etwas im Menschen eine Resonanz erzeugt. Wenn Erinnerung, Erfahrung und Bedeutung miteinander verbunden werden. Das kann keine Maschine. Denn sie hat keine Erfahrung. Sie hat keinen Körper und – so pathetisch sich das anhört – keine Seele. Keine Biografie. Keine Verletzlichkeit. Emotion braucht genau das.